Dario Pellicori

Als Dario Pellicori, Mitte der 1980er Jahre geboren wurde, hatte Elektronische Musik und die Neue Deutsche Welle die Soundlandschaft im Griff. Geprägt wurde der Offenbacher aber von ganz anderen Klängen. Aufgrund seiner italienischen Wurzeln, hatte es ihm von Anfang an Zucchero und Alex Baroni angetan und als er eine knappe Dekade später selbst das Klavierspielen für sich entdeckte, ergänzte er seine Einflüsse durch andere Meister ihres Faches, wie beispielsweise B.B. King oder Ray Charles. Der Soul und Blues, sollte Pellicori seit dieser Zeit nicht mehr loslassen.

Als der Hip-Hop schließlich auch in Deutschland seines Siegeszug antrat, vereinnahmte der Offenbacher auch diesen Stil für sich und verband ihn, mit seiner alten Liebe für den Soul, zu einer unverkennbaren Melange, zu etwas Neuem, das genau das darstellte, was Pellicori schon immer nach Außen tragen wollte. Etwas mit dem er seine Emotionen, den Sound und die Seele der Musik verbinden konnte und mit dem er sich musikalisch aufgehoben fühlte.

Fortan arbeitete Dario Pellicori beständig an seiner Musik, veröffentlichte einige Street- und Mixtapes und sammelte zunehmend Bühnenerfahrung, entweder alleine, nur er und das Klavier oder an der Seite von gestandenen Musikern, wie zum Beispiel Gemelli Diversi, Tormento oder Sottotono.

2016 wurde er schließlich von dem Frankfurter Musiklabel „Über die Grenze“ unter Vertrag genommen, die bereits Alben von Montez und Samson Jones erfolgreich veröffentlicht hatten und widmete sich ganz seinem ersten, ausgereiftem Studioalbum. Zwei Jahre später, im Spätsommer 2018 sollte schließlich die jahrelange Arbeit im ersten eigenen Debüt gipfeln: „Flugmodus“!